Reflexion ohne Handeln ist nichts weiter als ein "Fun Fact".
Sind Sie jemand, der schnell aus einem ersten Impuls heraus auf eine Situation reagiert? Handeln Sie aus Ihrem eigenen Gefühl heraus? Oder arbeiten Sie mit vorgefassten Meinungen und Überzeugungen? Wenn Sie in Ihrem Beruf wachsen wollen, sollten Sie es sich zur Gewohnheit machen, zu reflektieren. Reflektieren ist ein wichtiger Weg des Lernens. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Sie denselben "Fehler" oder den einen guten Zug beim nächsten Mal bewusster einsetzen können, dann reicht es nicht aus, nur zu reflektieren. Wie können Sie also das Beste aus Ihrer Reflexion machen? Indem Sie sich die einminütige Anwendung zu eigen machen.
Wie funktioniert die einminütige Bewerbung?
- Prüfen Sie mit sich selbst, was Sie getan haben, verbal und nonverbal, welche Emotionen Sie empfunden haben, welche Worte Sie gewählt haben und welche Wirkung Sie auf Ihre Mitmenschen hatten.
- Bitten Sie die andere Person in dieser Situation um eine Rückmeldung und haben Sie den Mut, weiter nachzufragen, was Sie zurückbekommen, ohne sich zu verteidigen oder anzugreifen.
- Fassen Sie für sich selbst zusammen, welche Lernpunkte sich aus Ihrer eigenen Reflexion und dem Feedback ergeben
- Machen Sie sich die einminütige Anwendung zu eigen, um das "neue Verhalten" zu Ihrem eigenen zu machen. Wenn Sie sich sagen: "Von jetzt an werde ich das anders machen", ist die Gefahr groß, dass Sie zunächst begeistert sind und dann schnell wieder loslassen und in Ihr gewohntes (unbewusstes) Verhalten zurückfallen.
Zum Beispiel
Wiedererkennbar? Dann machen Sie es von nun an so: Suchen Sie sich einen Lernpunkt aus und schreiben Sie ganz konkret auf, wann Sie damit üben wollen, halten Sie es für sich überschaubar und planen Sie es tatsächlich in Ihrem Terminkalender ein.
Ein Beispiel: Sie wollen anfangen, Ihren Kunden und/oder Mitarbeitern aktiver zuzuhören. Nicht nur zuhören, sondern wirklich zuhören, und Sie haben festgestellt, dass Sie in Ihrem nonverbalen Zuhörverhalten etwas zu gewinnen haben. Schauen Sie in Ihrem Terminkalender nach, welche Termine Sie haben, und wählen Sie für die nächsten 4 Wochen Termine aus, bei denen Sie ganz bewusst auf Ihr nonverbales Zuhörverhalten achten werden. Setzen Sie sich kleine, überschaubare Lernziele, indem Sie zuerst festlegen, was Sie an Ihrer nonverbalen Haltung verbessern wollen. Zum Beispiel ist der Blickkontakt, Ihre Sitzhaltung oder ein ermutigendes Nicken etwas, auf das Sie achten können.
Zusammenfassend
- Zeigen Sie Disziplin und geben Sie sich Zeit. Schließlich ist eine Verhaltensänderung eine Frage von Übung, Übung, Übung... Viel Glück!